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So haben Sie Ihre Festplatte im Griff PDF Drucken E-Mail

So haben Sie Ihre Festplatte im Griff

Sie haben Angst vor einem Festplattencrash? Sie möchten defekte oder gelöschte Dateien wieder herstellen? Sie wollen Daten sicher und endgültig von der Festplatte verbannen? Alles kein Problem – mit den Tools, die Sie hier finden!

So checken Sie Ihre Festplatten

So haben Sie Ihre Festplatte im Griff
 

Ein Platten-Crash kommt oft überraschend. Hören Sie ein Rattern oder Schlagen von der Festplatte, ist es für die Datensicherung meist zu spät. Seatools prüft Ihre Laufwerke, sodass Sie eine fehlerhafte Platte rechtzeitig erkennen und austauschen können.

Seagate bietet auf seiner Website das Online-Diagnoseprogramm Seatools Online Version 2.0 an. Es prüft alle EIDE-, S-ATA- und SCSI-Laufwerke – egal von welchem Hersteller. Schließen Sie alle Anwendungen. Wählen Sie am Ende der Spalte „Seatools Online“ die Option „Deutsch“, dann „Online-Festplattenselbsttest“. Jetzt werden Sie unter Umständen aufgefordert, ein Plug-in zu installieren. Ist dies integriert, sehen Sie alle in Ihrem System installierten Festplatten. Setzen Sie ein Häkchen vor das Laufwerk, das Sie überprüfen wollen. Über „Weiter, Erweiterten Festplattenselbsttest ausführen“ starten Sie die Aktion. Das Programm nimmt einen Schreibtest vor, der bei großen Laufwerken eine Stunde dauern kann. Während des Checks tastet das Tool Ihre Dateien auf Festplatte nicht an, denn es füllt nur ungenutzte Blöcke temporär mit Daten. Abschließend liest das Tool den kompletten Nutzdatenbereich der Platte und checkt ihn auf Fehler hin. Erhalten Sie die Meldung „Selbsttest-Routine ohne Fehler beendet“, ist Ihr Laufwerk in Ordnung. Meldet Seatools einen Plattendefekt, sollten Sie zumindest Ihre wichtigen Daten sofort auf ein anderes Medium sichern und das fehlerhafte Laufwerk möglichst rasch gegen ein funktionstüchtiges ersetzen.

Datenrettung und Datenwiederherstellung

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Ist der Papierkorb geleert, können Sie eine gelöschte Datei mit Windows-Bordmitteln nicht mehr zurückholen. Gleiches gilt für fehlerhafte Dateien. Doch PC Inspector File Recovery 4.0 von Convar und ein Quäntchen Glück fördern Ihre digitalen Schätze wieder ans Licht.

 

PC-Inspector File Recovery unterstützt die Dateisysteme FAT 12/16/32 und NTFS und rekonstruiert so gelöschte Dateien nicht nur von Festplatten, sondern beispielsweise auch von USB-Sticks. Installieren Sie die Software auf einem Laufwerk, von dem Sie keine Daten wiederherstellen wollen. Starten Sie das Programm. Wählen Sie zunächst die Rekonstruktionsart, also: „Gelöschte Dateien wiederherstellen“, „Finde verlorene Daten“ oder „Finde verlorenes Laufwerk“. Geben Sie dann an, ob Sie ein „Logisches Laufwerk“ oder ein „Physikalisches Laufwerk“ nach Daten durchsuchen wollen.
Hat PC Inspector File Recovery das ausgewählte Laufwerk durchforstet, präsentiert es die gelöschten beziehungsweise verlorenen Dateien jeweils in einem separaten Ordner. Wählen Sie dort diejenigen Dateien oder Unterordner aus, die Sie wiederherstellen wollen. Klicken Sie zum Speichern auf das Icon „Diskette“, und geben Sie das Sicherungsverzeichnis an.

Hinweis: Hat Ihre Festplatte einen mechanischen Defekt, helfen Datenrettungsprogramme nicht weiter. Hier sind Sie auf Profis wie Convar oder Ontrack angewiesen. Die Kosten für die Datenrekonstruktion sind jedoch so hoch, dass sich die Aktion oft nur für Firmen rentiert.

Sensible Daten sicher löschen

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Haben Sie Dateien gelöscht und den Windows-Papierkorb geleert, sind die Daten nur für das Betriebssystem unsichtbar. Auf der Festplatte tummeln sie sich nach wie vor und können mit Datenrettungsprogrammen wie PC Inspector File Recovery zurückgeholt werden. Schredderprogramme wie Schredder 5.6 von Claviscom vernichten sie endgültig.
 

Nachdem Sie Schredder installiert haben, klinkt sich das Programm im Windows-Explorer ein. Markieren Sie im Explorer die Dateien, die Sie löschen wollen. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste darauf, und dann auf "Claviscom Schredder". Die Daten landen nun in der Auswahlliste des Programms. Hinter „Schredderlevel“ sehen Sie einen Regler. Je weiter Sie diesen nach rechts schieben, desto häufiger – bis zu 35 mal – überschreibt das Tool die Inhalte der Dateien vor dem Löschen mit wechselnden Mustern (Peter-Gutmann-Methode). Dabei kommt unter anderem das DoD-Verfahren zum Einsatz, das auch vom amerikanischen Geheimdienst verwendet wird. Für den Hausgebrauch reichen in der Regel bereits sieben Überschreibungen, um den ursprünglichen Dateiinhalt so zu verändern, dass er sich nicht mehr rekonstruieren lässt. Ein Mausklick auf "Datei(en) vernichten" beendet dann die Aktion. Da diese unwiderruflich ist, sollten Sie ganz sicher sein, dass Sie die ausgewählten Dateien tatsächlich nicht mehr benötigen. Im Zweifelsfall können Sie einzelne Dateien über „Entfernen“ wieder aus der Liste herausnehmen.

Claviscom Schredder denkt beim Löschen auch an die temporären Sicherheitskopien, indem es den Freispeicher überschreibt. Dabei handelt es sich um den Bereich der Festplatte, auf dem offiziell keine Dateien gespeichert sind, der aber Datenreste wie temporäre Dateien enthalten kann. Den Freispeicher leeren Sie, indem Sie unter „Laufwerke“ zunächst die entsprechenden „Laufwerke auswählen“ und anschließend ein Häkchen vor „Freispeicher bereinigen“ setzen. Die Aktion beenden Sie über „Laufwerke bereinigen“.

TypShareware, 30 Tage Testzeit
BetriebssystemWindows 98, NT, 2000, ME, XP
SpracheDeutsch
Dateigröße3,2 MB
Preis19 Euro
 
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