| Ratgeber: Ordnung bei USB-Datenträgern |
|
|
|
| Tuesday, 15. January 2008 | |
Ratgeber: Ordnung bei USB-Datenträgern
Beim Anstecken eines USB-Datenträgers können Sie sich darauf verlassen,
dass der Stick oder die Festplatte unter einem bestimmten
Laufwerksbuchstaben auftaucht. Schlimmstenfalls erscheint der
Datenträger überhaupt nicht - nämlich wenn der auf die lokalen Laufwerke
folgende Buchstabe durch ein Netzlaufwerk belegt ist. Gibt es eine
Möglichkeit, den Stick zuverlässig und eindeutig einzubinden? Gibt es.
Wir erklären Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Lösung:
Sie umgehen das Gerangel um die Laufwerksbuchstaben, wenn Sie
Netzlaufwerke (oder virtuelle Subst-Laufwerke) grundsätzlich von Z:
über Y: und so fort verbinden. USB-Geräte nehmen immer den nächsten
freien Buchstaben nach den lokalen Laufwerken. Die nach Festplatten und
DVD-Laufwerken folgenden Buchstaben sollten also möglichst für USB frei bleiben.
Mit einer interessanten Alternative machen Sie sich völlig unabhängig
vom Buchstabensalat: Sofern Sie mindestens eine mit NTFS formatierte
Partition verwenden, können Sie USB-Speicher auch in einen Ordner
mounten.
Starten Sie dazu nach dem Anschließen des USB-Geräts über
"Arbeitsplatz, Verwalten" die "Computerverwaltung" und dort die
"Datenträgerverwaltung". Nach Rechtsklick auf das betreffende Laufwerk
entfernen Sie über "Laufwerkbuchstaben und -pfade ändern" erst den
Buchstaben und legen dann nach "Hinzufügen" einen NTFS-Ordner fest.
Diese Methode behebt übrigens en passant ein kleines Defizit von Windows 2000: Anders als bei Windows XP erscheinen dort USB-Laufwerke nicht automatisch unter "Senden an". Ein Link auf den Bereitstellungsordner löst dieses Problem.
|
| < zurück | weiter > |
|---|