| Tipp: System mit Tool ausmisten und beschleunigen |
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| Friday, 4. January 2008 | |
Windows XPTipp: System mit Tool ausmisten und beschleunigen
Ihr PC
braucht immer länger für den Start, und Ihre Anwendungen arbeiten immer
langsamer. Verantwortlich sind jede Menge Hintergrundprogramme, die Sie
gar nicht brauchen. Sie wollen Ihr System von solchem Ballast befreien.
Der Task-Manager von Windows
XP offenbart zwar die Namen der aktiven Prozesse und gibt auch CPU- und
RAM-Auslastung preis. Allerdings sind die Dateinamen so kryptisch, dass
Sie diese meist keiner Anwendung zuordnen können. Sie wissen also
nicht, ob Sie diese Prozesse beenden dürfen. Außerdem erfahren Sie
nicht, in welchem Ordner die Dateien liegen. Abhilfe schafft ein
englischsprachiges Tool.
Lösung:
Sobald Sie das Programm The Ultimate Troubleshooter gestartet haben, nimmt es Ihren Rechner
unter die Lupe. Anschließend verrät es Ihnen, welche Aktionen in den
Tiefen Ihres Systems ablaufen. Hier finden Sie dann auch die Dateinamen
wieder, die Sie bereits vom Task-Manager her kennen.
Wenn Sie auf eine Datei klicken, bietet Ihnen The Ultimate
Troubleshooter zahlreiche Infos an: In der linken Spalte stellt das
Tool mit Hilfe von farbigen Kreisen eine Prioritätenliste auf: Weiß
sind Programme,
die The Ultimate Troubleshooter nicht kennt. Gelbe sind fürs System
nicht relevant; Sie können sie bei Bedarf löschen, wenn Sie sicher
sind, dass sie entbehrlich sind. Ein grüner Kreis weist auf einen Task
hin, den Sie höchstwahrscheinlich benötigen. Blau kennzeichnet einen
Task, der von mehreren Anwendungen genutzt wird. Rote deuten auf
instabile oder ungenutzte Anwendungen hin.
Die rechte Spalte verrät Ihnen, in welchem Unterordner sich die
jeweilige Datei befindet. Im Abschnitt „Our findings ….“ erfahren Sie
zu jeder markierten Datei, die The Ultimate Troubleshooter bekannt ist,
um was für einen Programmtyp es sich handelt, welches Programm oder
welcher Hersteller sie einsetzt und welche Aufgabe sie im System hat.
Der Bereich „recommendations“ unten im Fenster gibt Ihnen zudem
detaillierte Infos, ob Sie diese Datei löschen können oder wie Sie
sonst mit ihr am besten weiter verfahren sollten.
Klicken Sie auf „Startups“. Hier finden Sie eine Liste mit all jenen
Anwendungen, die gleich beim Hochfahren von Windows aktiviert werden.
Anders als bei „Tasks“ und „Services“ befindet sich vor jeder Aktion
ein Häkchen. Indem Sie es entfernen, deaktivieren Sie ein Programm.
Löschaktionen sind hier nicht erforderlich.
Wollen Sie Programme entfernen, die Sie unter „Tasks“ und „Services“
finden, müssen Sie diese in dem angegebenen Ordner löschen. Dabei
sollten Sie jedoch mit Bedacht vorgehen. Mit einer falschen Aktion
önnen Sie Ihr System lahm legen. Kopieren Sie deshalb sicherheitshalber
die Datei zunächst in ein anderes Laufwerk, ehe Sie sie löschen. Zum Speichern empfiehlt sich etwa ein USB-Stick.
Bedenken Sie: Windows unterbindet bei einigen Dateien einen Löschversuch, andere stellt es nach einem Neustart wieder her.
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